Der Plan

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedensten Disziplinen legen das geistige Fundament, auf dem ein großes Vorhaben denkbar und deswegen auch machbar wird:

Wir Menschen können die Erde innerhalb relativ kurzer Zeit in ein Paradies verwandeln, in einen Planeten, auf dem es keine Angst und keine Gewalt mehr gibt.

Wir wissen, wie unglaubwürdig das klingt. Und doch ist es realistisch. Wir sagen dies, ohne unsere Augen zu verschließen vor dem, was zur Zeit auf dieser Erde geschieht: dem Raubbau an Natur und Erde, dem drohenden Klimakollaps, den Kriegen und Lügen, mit denen sie ermöglicht werden, dem Schicksal der Flüchtenden und Ertrinkenden.

Wir können das Ziel einer gewaltfreien Erde verwirklichen, – wenn wir es mit allen Kräften wollen und tun. Das ist der Plan.

Die Vision

Jedem gutem Plan geht eine starke Vision voraus. Wir brauchen eine solche Vision, um nicht dem derzeitigen Schreckensbild von Krieg und Untergang anheim zu fallen.

Eine Vision ist eine realistische Perspektive

… und kein Wunschtraum. Sie existiert objektiv, wenn auch latent, in der „impliziten Ordnung“ (David Bohm), der „Akasha-Chronik“ (Rudolf Steiner), der „Innenseite“ (Teilhard de Chardin), der „heiligen Matrix“ (Dieter Duhm). Je deutlicher wir sie sehen, umso schneller kann sie sich manifestieren.

Können wir uns eine Erde vorstellen, auf der es keine Gewalt und keine Angst mehr gibt? – Oder auf einen kleineren Ausschnitt geschaut: Können wir uns eine Stadt, ein Dorf, eine Lebensgemeinschaft vorstellen, die frei ist von Gewalt, Misstrauen, Rache, Eifersucht und Angst? Können wir uns Vertrauen vorstellen? Wissen wir, warum eine Vertrauensgesellschaft stärker ist als eine Kriegsgesellschaft und diese überwinden wird?

Der Plan besteht darin, die Vision einer gewaltfreien Zukunft zu sehen und dann an einigen Orten der Erde konkret im Modell zu realisieren. Warum solche Modelle eine globale Wirkung entfalten können, verlangt die Kenntnis einer umfassenden Schau (Theorie) auf den Menschen, auf die Welt und auf das, was wir „Wirklichkeit“ nennen.

Die Theorie

Der Plan ist kein handliches Rezept, sondern geht aus einer Logik hervor, die wir als die Logik des Lebendigen bezeichnen können. Wir lernen sie verstehen und unsere Vorhaben ihr gemäß aufzubauen, wenn wir unseren Blick nicht auf die Details sondern auf das Ganze richten. Das Ganze wird sichtbar, wenn wir die Fragmente unserer Welt zu einem einheitlichen und in sich widerspruchsfreien Bild – einer Theorie – zusammenfügen. Verschiedenste Bereiche aus der modernen Wissenschaft über Eros, Kunst und Religion bis hin zu intuitivem und indigenem Wissen werden in diesem Bild zur Deckung gebracht.

Einige Gedankenlinien dieser Theorie sind:

  • Der Mensch und seine Heilung
  • Die Einheit des Lebens und alles Existierenden
  • Information: „Urstoff“ der Materie
  • Die Macht einer Idee, deren Zeit gekommen ist
  • Das Leben: Der große Verbündete

Die Seele

Eine Vision wird wirksam, wenn sie sich auch im Herzen verankern kann. Deswegen möchten wir hier zu einer Pause einladen und das Lied „Moon Rider“ einspielen. Der Text basiert auf Worten von Eugene A. Cernan (USA), Kommandant der Apollo 17, einer der Menschen, die auf dem Mond gelandet sind. Das Lied wird gesungen von Charly Rainer Ehrenpreis, Physiker und Mitbegründer der Zukunftsgemeinschaft Tamera in Portugal.

Moon Rider - Der Text

Moon Rider
Eugene A. Cernan (USA)

The painter tries to paint it
The poet tries to say it
The philosopher tries to convey the meaning to your mind.
But here I am – a quarter million miles away
One human being – one human seeing it for the first time.

I can see the white of snow-capped mountains
The blues and turquoise of the oceans blend.
Australia and Asia coming round the corner
And I can’t tell where one country starts and the other one ends.
The sun is setting on the Pacific
They’re just getting up in Rome.
I don’t see the lights of my city
All I can see is home.

I saw the world without any borders
Without any fighting without any fear
So Captain give the order
We’re going to cross the next frontier.

I know this view won’t last forever
Soon I’ll be back to reality.
But isn’t it the way we perceive things
That makes them what they will be?

I see the world without any borders
Without any fighting without any fear
So Captain give the order
We’re going to cross the next frontier

 

 

Der Weg

Wie können wir die Vision weltweit manifestieren, das Ziel realisieren?

Wir Menschen können das Ziel nur verwirklichen in Resonanz mit einem Weltenvorgang, wir können auch sagen, in Kooperation mit „universellen Kräften“. Das ist weniger mysteriös, als es klingt. Wir können uns den Vorgang so vorstellen, als ob wir einen Turm zum Schwingen bringen wollen. Wenn wir die Eigenfrequenz des Turms treffen, nimmt er unsere Anfangsschwingung auf und verstärkt sie in einer Weise, die wir nicht mehr beeinflussen oder stoppen können. In ähnlicher Weise können wir auch universelle Kräfte anstoßen, denn sie sind so real wie ein Turm.

Wir sehen drei mögliche Schritte, um diese Anfangsschwingung auszulösen:

Der Plan muss ins öffentliche Gespräch kommen

Erstens muss der Plan, die Vision einer freien Erde und eines freien Menschen, ins öffentliche Gespräch, also ins globale Bewusstsein kommen.

Aufbau von Modellen für ein neues System

Zweitens ist nur ein System in der Lage, ein anderes System zu überwinden. Dazu muss es an einigen Orten der Erde mit dem geistigen Auge gesehen und dann in der nötigen Komplexität konkret aufgebaut werden. Informationen und Energien, die überall kollidieren und dabei zu Gewalt und Chaos führen, werden hier auf diejenige höhere Ebene gehoben, auf der sie miteinander vereinbar sind. So entstehen neue Konvergenzpunkte für das Leben. Diese Orte wirken wie Schaltstellen oder Akupunkturpunkte im Gesamtorganismus von Menschheit und Erde.

Aufbau einer "kohärenten Gruppe"

Drittens verlangt das neue System den Aufbau einer „kohärenten Gruppe“. Das ist ein Zusammenschluss von Menschen, den wir als eine nächste Stufe in der Evolution des Lebens auf der Erde betrachten können. Er ist vergleichbar mit dem Vorgang, der vor Urzeiten Atome zu Molekülen oder Einzellern zu Mehrzellern formte. In einer kohärenten Gruppe ist das kollektive Trauma aufgelöst, das Urvertrauen zwischen Menschen wieder hergestellt, vor allem das Urvertrauen zwischen den Geschlechtern. Das verlangt eine sensible Tiefenverständigung in den Bereichen von Liebe, Religion, Partnerschaft und Sexualität. Hier befindet sich die tiefste Wunde des heutigen Menschen, die heilen muss, um Vertrauen zu erzeugen. Mit dieser Heilung ist der jahrtausendelange Kreislauf von Opfer und Täter unterbrochen. Eine moderne Stammesgemeinschaft hat sich gebildet. Sie kann nicht mehr von außen gespalten und gegeneinander aufgewiegelt werden. Sie hat gelernt, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Sobald erste Gruppen dieser Art das neue System vervollständigen, verbreitet sich diese Entwicklung so, wie sich alle Entwicklungen der Evolution verbreiten und schließlich durchsetzen: mit der Macht einer Idee, deren Zeit gekommen ist.

Der so begonnene Weltenvorgang ist nicht mehr aufzuhalten.

Wir brauchen dafür keine Gewehre, keine Missionare, keine Mehrheiten. Wir brauchen lediglich unseren absoluten Willen, dieses neue System des Vertrauens an einigen Zentren der Erde aufzubauen oder diesen Aufbau von unserem jeweiligen Ort mit all unseren Kräften, Mitteln und Fähigkeiten zu unterstützen.

Die Urheber

Die Vision einer gewaltfreien Erde ist nicht die Idee eines einzelnen Menschen, sondern ein Zielbild, das der Schöpfung immanent ist. Es leuchtet heute an vielen Stellen der Erde auf.

Immer wieder gab es Menschen, die ihr Leben diesem Ziel gewidmet haben. In unserem Zusammenhang ist besonders die Arbeit von Dieter Duhm herauszuheben. Er hat das Bild einer gewaltfreien Zukunft so tief ausgelotet, dass sich daraus ein Konzept für seine globale Verwirklichung entwickeln konnte. Seine „politische Theorie“ steht auf den Schultern von Vorsokratikern und Frühsozialisten, Wissenschaftlern und Erfindern, von Karl Marx, Wilhelm Reich bis zu Peace Pilgrim, der „Mutter“ von Auroville und vielen weiteren. Ihre Arbeiten bilden das Fundament des Plans.

Das Buch

Im Herbst 2020 soll das Buch erscheinen mit dem Titel „Der Plan“. Es gibt einen vertieften Einblick in alle Aspekte des Plans.
Hier ist ein Kapitel daraus:

Aufruf zur Mitarbeit  » (pdf 45 KB)